Deputation für Soziales, Jugend, Senioren und Ausländerintegration Info

Jugendhilfeausschuss Stadt Info

SprecherIn:
StellvertreterInnen:

Landesjugendhilfeausschuss Info

Sozial- und Familienpolitik

Soziales und Familie

Wir wollen gleiche Startchancen für alle Kinder. Jedes Kind soll die Förderung bekommen, die es braucht. Wir verbessern deshalb kontinuierlich die Qualität unserer Kitas. Allein in den Jahren 2008 und 2009 haben wir in den Gesamtbereich der Kindertagesstätten jeweils gut 87 Mio Euro investiert. Weitere Investitionen im Rahmen des Konjunkturprogramms sind für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt worden. Daneben haben wir die Betreuungszeiten ausgeweitet und den Feriendienst ausgebaut. So haben alle Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder mindestens fünf Stunden betreuen zu lassen. In jährlichen Ausbaustufen stellen wir bis 2013 den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz sicher. Der Ausbau der Betreuungszeit auf sechs Stunden täglich mit einer weiteren Verbesserung der vorschulischen Bildung ist unser Ziel. Darüber hinaus erhalten alle Kinder aus Familien, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, jetzt ein kostenloses Mittagessen. Das stadtteilbezogene Anpassungskonzept (APK) haben wir finanziell abgesichert. Denn die Verstärkung selbstbestimmter und bedarfsgerechter Angebote ist ein wichtiger Schwerpunkt der Kinder- und Jugendarbeit. Die Gelder werden anhand eines sozialen Verteilungsschlüssels nun gezielt in die Bremer Quartiere gegeben. Außerdem wurde mit einem Bündel an Maßnahmen die Kinder- und Jugendhilfe in Bremen verbessert. Vor allem gibt es jetzt mehr Mitarbeiter, die sich vor Ort in den Quartieren um die Kinder und ihre Eltern kümmern. Um Massenumzüge zu verhindern, haben wir darüber hinaus Mietobergrenzen beschlossen, die sich am Wohnungsangebot orientieren. Die neuen Regelungen unterscheiden nach Stadtteilen und versuchen auf diese Weise einer sozialen Entmischung entgegen zu wirken. Auf öffentliche Verkehrsmittel soll niemand verzichten. Wir wollen allen Menschen, auch denjenigen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, über das neue Sozialticket die Möglichkeit geben, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

N.V.

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